Wie bildet Ihr Körper Schweiß?

Unser Schweiß wird von den Schweißdrüsen produziert. Der Schweiß, den diese Drüsen absondern, besteht hauptsächlich aus Wasser und Salz, enthält jedoch auch die Substanzen Orthokresol und Parakresol, die beide eine antibakterielle Wirkung haben. Ein Mensch produziert, je nach Umstand, innerhalb von 24 Stunden zwischen 100 und 8000 ml Schweiß. Die Schweißdrüsen befinden sich im untersten Teil der Lederhaut, teilweise im subkutanen Fettgewebe. Es gibt zwei Sorten Schweißdrüsen: die ekkrinen und die apokrinen Schweißdrüsen.

Die ekkrinen Schweißdrüsen sind die kleinen Schweißdrüsen, die über unseren ganzen Körper verteilt sind und einen wichtigen Beitrag zur Steuerung des Wärmehaushaltes unseres Körpers leisten. Sie werden von dem Teil des Nervensystems gelenkt, der auch unseren Gemütszustand beeinflusst. Daher können Stress und andere Emotionen die ekkrinen Schweißdrüsen zur Schweißbildung anregen, das gilt insbesondere für die Schweißdrüsen im Gesicht und auf den Handflächen.

Die apokrinen Schweißdrüsen sind die größeren Schweißdrüsen, deren Funktion unter anderem von Adrenalin beeinflusst wird. Sie befinden sich unter anderem im Achselbereich und im Bereich unserer äußeren Geschlechtsorgane. Das geruchlose, ölartige Sekret, das sie ausscheiden, geht mit den Bakterien, die sich immer auf unserer Haut befinden, eine Verbindung ein. Durch diese Verbindung entsteht ein unangenehmer Schweißgeruch.




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